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Ich liebe es – Kurzfilmprojekt mit Oberstufen-Schülern

Ich liebe es

Vom Theaterkurs der Oberstufe wurde am Gymnasium Gaimersheim ein Kurzfilmabend auf die Beine gestellt. Die Oberstufenschülerinnen und -schüler haben zu folgenden Themen Kurzfilme gedreht:

  • Deutsche Balladen
  • Gaimersheim, i mog di
  • Kurz und lustig
  • Ich liebe es – 99 Stunden, 99 Sekunden Film

Für jedes Projekt standen etwa 6 Wochen zur Verfügung. In einem großen Kinoabend wurden die Filme danach präsentiert.

Zielgruppe: Oberstufe

Dauer: pro Kurzfilmeinheit ca. 6 Wochen

Ergebnisse: 30 Kurzfilme und Trailer

Ausstattung: 4 IPads, selbstmitgebrachte Kameras und Handys, PC

 

Vorbereitung

Vor Beginn des Profilfachs Theater und Film wurde bekannt gegeben, dass dieses Schuljahr das Drehen und Produzieren von Kurzfilmen im Mittelpunkt stehen wird. Dazu wurde die technische Ausstattung beschafft und die Produktionsmöglichkeiten eruiert.

Lehrplanbezug – Feste Verankerung im gesamten Lehrplan 11/12 „Theater und Film“

Im Fach „Theater und Film“ erwerben die Jugendlichen in den Jahrgangsstufen 11 und 12 durch wissenschaftspropädeutisches Analysieren und gestaltende Praxis Zugang zur Welt des Films. Sie gewinnen Erkenntnisse über, machen Erfahrungen mit und entwickeln Verständnis für ästhetische, künstlerische Werke im Bereich Film. Sie werden Teilhaber an einem wichtigen Bereich gesellschaftlicher Kultur.

Kommunikation durch und über Film schafft die Basis für ein lebenslanges Interesse an den Formen darstellender Künste und schafft somit die Voraussetzung für die Entscheidung, ob ein junger Mensch sich für einen künstlerischen und somit kreativen Beruf entscheiden oder Teil eines kunstverständigen Publikums werden wird.

Die Jugendlichen erwerben Kompetenzen, die sie zur Realisierung und zum Verstehen eigener und fremder Gestaltungsanliegen benötigen. Sie lernen filmische Gestaltungsmittel kennen und anwenden. Sie erleben und sind aktiver Teil an einem methodisch differenziert gestalteten Unterricht, in dem sie filmische Szenen selbst entwickeln. In offenen Lernformen arbeiten die Schüler selbständig und eigenverantwortlich. In konzentrierten Probeprozessen lernen die Schüler Filmproduktionen vorbereiten und in der Öffentlichkeit präsentieren.

Die Jugendlichen beginnen in den Übungs- und Lernphasen, ästhetische Prozesse und Produkte als kommunikative Akte in ihrer gesellschaftlichen Bedeutsamkeit zu verstehen und zu deuten; dabei erwerben sie exemplarische Kenntnisse über den Film, in Ansätzen auch über ihre Theorie.

Durchführung

Zu Beginn wurde eine Vielzahl an gelungenen Kurzfilmproduktionen vorgestellt und von der Gruppe analysiert. In diesem Zug wurden grundlegende filmische Grundbegriffe und Herangehensweisen erkannt und erläutert, die die Schülerinnen und Schüler selbst für die Durchführung ihrer eigenen Projekte verwenden konnten.

Danach wurde den Schülerinnen und Schülern der Titel des neuen Projekts genannt (s. die oben genannten Themen) und Gruppen dafür festgelegt; sie begannen dann mit einem Brainstorming zum Thema und danach mit intensiver Dreharbeit.

Am Ende der 4 Themen-Bearbeitungen wurde an zwei Abenden eine „Movie Night“ für die Schulfamilie und die Öffentlichkeit veranstaltet, zu der insgesamt knapp 500 Besucher kamen. Insgesamt somit ein großer Erfolg.

 

Evaluation

Es hat den Schülerinnen und Schülern und auch der Lehrkraft unglaublichen Spaß gemacht, sich den verschiedenen Projekten zu widmen und das Thema Film so hautnah erleben zu können. Das größte Problem war oftmals der Ton, da man selbst mit externen Aufnahmegeräten oder Mikros oft sehr unterschiedliche Raumakkustiken vorfand. Viel Freude hatten die Schülerinnen und Schüler auch beim Schneiden, wenn sie auch den Zeitaufwand dafür anfangs deutlich unterschätzt hatten.

Alles in allem somit ein wunderbares Projekt, dass viele gelungene und schöne Augenblicke beschert hat.

 

 

Projekt Details

Autor
Hans-Peter Schneider
Erstellt am
16.07.2019
Zielgruppe
Jugendliche
Medienart
Video

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