ROMEO UND JULIA. HEUTE Zwei Liebende – zwei Religionen

Die Theaterpädagogik am Staatstheater Nürnberg wurde 15 Jahre alt und suchte nach Paaren, die mit ihrer Liebe Berge versetzen. Liebe kann alles, will alles und darf alles? Ja! Romeo und Julia sind die berühmtesten rebellierenden Jugendlichen. Darüber hinaus ging das Staatstheater  in die Region – zusammen mit dem Paul-Pfinzing Gymnasium – und schauten nach Paaren, die etwas über ihre Liebe zu erzählen haben.

Denn: „Kein Hindernis aus Stein hält Liebe auf. Und Liebe wagt, was irgend Liebe kann“, heißt es in Shakespeares Romeo und Julia. Stimmt das auch wirklich? Lässt sich unsere Liebe durch Grenzen und Glauben nichts vorschreiben und besteht forthin gegen alle Widerstände?

Wir – vom Paul- Pfinzing Gymnasium beteiligten uns an der Suche. Inwiefern war oder ist das in unserer Familie ein Thema? Die Geschichten unserer Freunde, Bekannte und Nachbarn möchten wir erfahren. Welche familiären Konflikte werden / wurden aufgrund unterschiedlicher Religionen ausgetragen?

Wie sah das aus, wenn zwei sich gefunden haben, geheiratet haben? Welche Geheimnisse entstanden? Wie sah die Hochzeitsfeierlichkeiten aus? Welche Religion haben die Kinder?

Hier hörten wir mit dem Aufnahmegerät in der Hand zu, fragten nach, erfuhren. Nicht nur in unserer Familie, auch bei Umfragen in der Stadt, in Seniorenheimen. Dieses Interviews wurden mit dem Schnittprogramm Audacity zu Sound- und Bildcollagen zusammengesetzt.

Als Performance eine Hochzeit-Utopia Bei den Feierlichkeiten am Staatstheater in Nürnberg vom 02. Juli bis 05. Juli 2015 durften wir unsere Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Die Audios waren an der Hörbar zu hören.

Schlagwörter: Audio

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