Homeschooling English and Spanisch for the last 3 weeks

Digitaler Heimunterricht von jetzt auf erste Stunde – die Entscheidung der Politik war wie erwartet und kam doch so unerwartet schnell, dass ich mich von vielen meiner Schülern gar nicht mehr verabschieden konnte. “Adiós, chicos” und “See you” , hätte ich so gerne noch gesagt.

Okay, let’s do it. Am ersten Tag des Homeschoolings begrüßte ich meine Schüler in einer kurzen Videoansprache auf Englisch oder Spanisch – in Verbindung mit einer PowerPoint – über Teams. Dieses Vorgehen entwickelte sich zu einem kleinen Ritual, vor allem in den unteren Klassen ist es empfehlenswert, dem digitalen Heimunterricht eine kleine persönliche Note zu geben. Natürlich kam es vor, dass mein neunjähriger Sohn im Hintergrund herumrappelte, aber er fiel auch nicht wirklich aus der Rolle.

Den Basisunterricht stemmte ich mit Hilfe von PowerPoints, Word und zahlreichen Audios, vor allem um die Vokabeln vorzusprechen. Highlights in den Fremdsprachen bilden Lern Apps wie Quizlet und auch der folgende Link https://learningapps.org/ entwickelte sich zur Fundgrube. Tatsächlich machte es mir Spaß Lerninhalte selbst digital aufzubereiten oder im Internet zu suchen und zu finden. Aber ersetzt der digitale Heimunterricht auch das Gespräch? – Teams bietet die Möglichkeit, Videokonferenzen abzuhalten, auf diese Weise bekommen die Schüler sofort ein Feedback. Mit kamerascheuen Schülern lässt sich telefonieren.

Dagegen ist die Nachbereitung des digitalen Heimunterrichts deutlich aufwendiger. Der Korrekturaufwand ist um ein Vielfaches größer, und der höhere Zeitaufwand ist auch der Tatsache geschuldet, dass jeder Schüler viel öfter ein individuelles Feedback bekommt.

Dass man per digitalem Homeschooling auch emotional mit seinen Schülern verbunden bleiben kann, zeigt ein Video, dass die Lehrer unserer spanischen Partnerschule in La Rioja, Nordspanien, für ihre Schüler gedreht haben, https://youtu.be/2z4X4RQO3Cg, Unidos como nunca. Man muss bedenken, dass Spanien zu den europäischen Ländern gehört, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind.

Fazit: Ja, es macht Spaß digital zu arbeiten und zu experimentieren und ja, ich freue mich wieder auf den Präsenzunterricht.

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